Einjährige Intensiv-Ausbildung:

Systemische Psychotherapie

Was bringt mir eine Ausbildung in systemischer Psychotherapie
Ein systemischer Psychotherapeut hilft seinem Patienten alte, schädigende Beziehungs- und Verhaltensmuster zu erkennen und gegebenenfalls zu ändern. Dadurch nimmt der Patient sein Umfeld und insbesondere seine Bezugspersonen in seinem Leben besser war und erkennt neue Handlungsalternativen. Auf diese Art kann zu einer nachhaltigen Heilung beigetragen werden.

Was ist systemische Psychotherapie ?
Systemische Therapie ist eine psychotherapeutische Fachrichtung, die Gesundheit und Krankheit – insgesamt die Lebensqualität von Menschen – im Zusammenhang mit ihren relevanten Beziehungen und Lebenskonzepten sieht.
Die systemische Psychotherapie beinhaltet die Richtungen der Einzeltherapie, der Paartherapie und der Familientherapie.

Das „Problemverhalten“ eines Klienten (die gezeigten Symptome) wird als Ergebnis von kranheitserzeugenden und –aufrechterhaltenden Beziehungsmustern im Kontext mit seinen Bezugspersonen gesehen. Diese werden deshalb nach Möglichkeit in den therapeutischen Prozess miteinbezogen.

Lehrinhalte

  • Grundlagen der systemischen Therapie
    (historische Grundlagen, Lösungs- und Ressourcenorientierung, systemisches Denken)
  • Vermittlung systemischer Gesprächstechniken, Fragetechniken und Interventionstechniken
    (z. B. zirkuläres Fragen, Skalierungsfragen, paradoxe Intervention, provokative Intervention, Skulpturarbeit, Metaphernarbeit, Aufstellungsarbeit, Genogrammerstellung & Familienrekonstruktion)
  • therapeutische Grundhaltung (Allparteilichkeit, Neutralität, Notwendigkeiten und Grenzen der Verantwortungsübernahme, Ethik in der systemischen Psychotherapie,
    Aufbau und Entwicklung einer tragfähigen therapeutischen Beziehung)
  • Darüber hinaus wird während aller Ausbildungsblöcke die Entwicklung
    der individuellen Therapeutenpersönlichkeit eine wichtige Rolle spielen, d. h.
  • die eigenen Ressourcen als kreatives und persönliches therapeutisches Potenzial erkennen und einsetzen lernen
  • einen individuellen therapeutischen Stil entwickeln und sich als qualifizierter systemsicher Therapeut erfahren.

Ziel der Systemischen Psychotherapie ist eine Erweiterung der Wahrnehmungs- und
Handlungsmöglichkeiten des Klienten. Systemische TherapeutInnen versuchen, bisherige Muster und Konzepte in Frage zu stellen und regen andere Sichtweisen an, um neue Interpretationsvarianten und Interaktionsregeln zu ermöglichen.

Dabei nutzen Sie besondere Methoden und Gesprächstechniken,
die in dieser systemischen Psychotherapie-Ausbildung gelehrt werden.

Alle Inhalte werden, getreu dem effektiven HPI-Lehrstil, mit Hilfe von praktischen Übungen, Rollenspielen,
Fallbeispielen und intensivem Therapeutentraining in der gesamten Ausbildungsgruppe
und auch in Kleingruppen so praxisnah wie möglich vermittelt.

Besonders das Arbeiten in Kleingruppen ist ein zentrales didaktisches Mittel zum Erlernen
und Erfahren therapeutischer Kompetenz.
Ein weiterer Bestandteil der Ausbildung zum Systemischen Therapeuten ist das Eigenstudium
der zu bearbeitenden Literatur und die Arbeit in Kleingruppen zum Vertiefen und Üben des Gelernten.

Die Dozentin

Adriana Feldhege, HP für Psychotherapie in eigener Praxis
mit abgeschlossener Ausbildung in Systemischer Therapie

Kursgebühr

nur 480 €

je Block

Termine

Wir lernen über ein Jahr hinweg in 5 Blöcken à 4 Tagen,
jeweils Mo. – Do. 10-18 Uhr

1. Block 15.-18. Oktober 2007
2. Block 14.-17. Januar 2008
3. Block 10.-13. März 2008
4. Block 13.-16. Mai 2008
5. Block 14.-17. Juni 2008
Heilpraktiker-Intensivschule, Pestalozzistr. 19, 80469 München

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