Fachfortbildung:

 cranio-sacrale Osteopathie

Die HPI-Schule bietet nun eine neue Fachfortbildung in cranio-sacraler Osteopathie in München an. Die osteopathische Behandlung ist bekannt für  sanfte gezielte manuelle Griffe und Anregung der Selbstheilungskräfte. Nicht selten werden neben physischen Blockaden auch psychische Blockaden gelöst. Viele Patienten sind begeistert von der Osteopathie, weil sie nicht nur einfach Krankheitssymtome lindert sondern den ganzen Menschen mit einbezieht. Und jeder Mensch ist einzigartig.

Die Cranio-Sacrale Behandlungsform wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Dr. Wiliam Garner Sutherland
weiterentwickelt, erfolgreiche Methoden wurden von ihm gezielt und systematisch auf den Bereich des Schädels übertragen und verfeinert.

Ausgangspunkt dieser Diagnose- und Therapieform ist der cranio-sacrale Rhythmus, der einen eigenständigen Körperrhythmus darstellt, palpierbar und manipulierbar ist. Dieser Rhythmus beeinflusst den Stoffwechsel des gesamten Organismus und damit jede Körperzelle.

Der Begriff des „cranio-sacralen Systems“ hebt besonders die funktionelle Einheit zwischen Schädel und Kreuzbein hervor, die beide durch die Duralmembranen verbunden sind und bei allen Lebewesen gleich funktionieren, die Hirn- und Rückenmark besitzen.

Ein gut geschulter Cranio-Sacral-Therapeut kann mit seiner Energie und seinen äußerst empfindsamen Händen Blockaden in allen Systemen des Körpers finden, lindern oder gar beseitigen. Somit kann der Cranio-Sacral-Therapeut, Mobilitätsstörungen, die Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen, auf faszinierend angenehme Art und Weise behandeln.

Grundlagen sind dabei genaueste Kenntnisse der Anatomie und Physiologie sowie ein ganzheitliches Körperverständnis. So wie der Heilpraktiker versteht auch der Osteopath die Gesundheit eines Menschen als ein Gleichgewicht aller Systeme des Organismus und strebt danach, die eigene Körperbalance zu bewahren oder wiederherzustellen.

Hierzu dienen zahlreiche einfache und dennoch höchst wirksame Techniken, die es ermöglichen, den gesamten Organismus zu untersuchen und positiv zu beeinflussen.

Kein Organ lebt nur für sich alleine. Jeder Teil des menschlichen Körpers ist durch Gewebe mit anderen Teilen verbunden. Alle Gewebe im Körper sind in Bewegung und sollten im Idealfall immer harmonisch aufeinander abgestimmt sein. Diese lebensnotwendige Mobilität und Harmonie zu bewahren oder wiederherzustellen ist Ziel der cranio-sacralen Osteopathie.

Lehrinhalte

Die Ausbildungsinhalte werden detailliert am Informationsabend des 13ten April besprochen. Insgesamt bestehen die Inhalte aus Cranialer Osteopathie, Parietaler Osteopathie sowie Visceraler Osteopathie, spezielle Faszientechniken, Biomechanik sowie spezieller Anatomie und Physiologie und umfasst ein Pensum von ca 250 UE.

Das Ausbildungsziel:
Diese ein Jahr dauernde Ausbildung (Beginn voraussichtlich September 2012) hat zum Ziel, die StudentInnen durch eine umfassende Ausbildung zu verantwortungsvollen Cranio-Sacral-TherapeutenInnen auszubilden.

Die sehr kompakte und praxisorientierte Ausbildung ist so angelegt, dass Sie vom ersten Kursblock an die Techniken gezielt in der Praxis anwenden können, und so selbständig in Eigenverantwortung arbeiten können.

Das Studium wird in 7 Blöcken zu je 4 Tagen abgehalten und umfasst mindestens 28 Wochentage in dem Ausbildungsjahr. Zusätzlich können weiterführende Spezialkurse besucht werden. Eine Prüfung nach umfassender Revision garantiert den Qualitätsstandard, der selbstverständlich in diesem Beruf ist.

Die Voraussetzungen:
Diese Ausbildung zum Cranio-Sacral-Therapeuten ist an Ärzte, Heilpraktiker und HP-Anwärter
(in einer HP-Schule immatrikuliert) gerichtet, die Interesse an ausgefeilter Biomechanik und der damit verbundenen Anatomie mitbringen oder entwickeln möchten, um so das Funktionieren des Körpers aus der Sicht der Osteopathie verstehen und anwenden zu können.

Die Studenten sollten Freude am Arbeiten mit ihren Händen haben, die letztendlich die Vermittler der Informationen sind, mit Hilfe derer die zukünftigen Patienten Veränderungen erfahren und Genesungsprozesse eingeleitet werden.

Diese Ausbildung geht den Weg, den die Osteopathie in Ihrer Entwicklung vollzogen hat, vom neugierigen experimentellen Arbeiten zum heutigen wissenschaftlichen Einsetzen von Wissen und Erfahrung. Dazu ist die Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit Fragen der Medizin und Erfahrungswissenschaften Teil des Studiums.

Der Dozent

Frank Reinisch, Diplomsportwissenschaftler univ. Osteopath D.O.

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