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HÄUFIGE FRAGEN UND ANTWORTEN

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Welche Voraussetzungen muß ich erfüllen um Heilpraktiker zu werden?

Um sich für die Überprüfung beim Gesundheitsamt anzumelden müssen Sie:

  • mindestens 25 Jahre alt sein
  • mindestens Hauptschulabschluss haben
  • ein polizeiliches Führungszeugnis haben in dem keine Vorstrafen eingetragen sind
  • ein ärztliches Attest vorlegen, das Ihnen bescheinigt körperlich und geistig dazu in der Lage zu sein die Tätigkeit eines Heilpraktikers auszuüben und frei von Suchterkrankungen zu sein
  • einen Wohnsitz in Deutschland haben

Ausserdem empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig um einen Überprüfungstermin beim Gesundheitsamt zu bemühen, da es an einigen Gesundheitsämter durchaus zu längeren Wartefristen kommen kann.

Kann der Heilpraktiker mit Krankenkassen abrechnen?

Der Heilpraktiker stellt seine Rechnung an seinen Patienten. Wenn der Patient eine private Krankenversicherung oder Zusatzversicherung zur gesetzlichen Versicherung hat, so kann gemäß Vertragsbedingungen die HP-Rechnung nach Gebührenordnung für HP ganz oder teilweise erstattet werden. Eine direkte Abrechnung mit Kassen ist nicht möglich. Leider wird auch oft verschwiegen, daß bei fast allen Krankenkassen der „Heilpraktiker beschränkt auf Psychotherapie“ im Vertragsklauselwerk ausgeschlossen ist.

Wer braucht einen Heilpraktikerschein oder wer benötigt eine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz?

Das Gesetz drückt u.a. aus, dass jeder, der eigenständig (also nicht weisungsgebunden durch einen Arzt) diagnostiziert und therapiert die staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde benötigt sofern er nicht als Arzt zugelassen ist. Wer also in eigener Praxis körperliche und geistige Leiden von Menschen behandeln möchte muss diesen HP-Schein bei der Anmeldung der Praxis beim Gesundheitsamt vorweisen können.

Physiotherapeuten:
Solange ein Physiotherapeut Patienten behandelt, die vom Arzt an ihn überwiesen wurden, benötigt er die HP-Erlaubnis nicht. Sobald er aber eigenständig Physiotherapie durchführt benötigt er die Heilpraktikererlaubnis. Auch wenn er an vom Arzt überwiesenen Patienten zusätzliche Therapien ausführt (wie z.b. Osteopathie) die nicht vom Arzt angeordnet sind, benötigt er die Zulassung als Heilpraktiker.

Hebammen:
Hebammen brauchen für Ihre Tätigkeit die mit der Geburtshilfe in Zusammenhang steht keine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde. Wenn sie jedoch Mütter auch über die Geburt hinaus medizinisch betreuen möchten benötigen sie den HP-Schein.

Masseure:
Ähnlich wie bei Physiotherapeuten können Masseure weisungsgebunden ihre Tätigkeit ausüben ohne HP-Erlaubnis. Falls ein Masseur aber selbstständig Massagen anbietet zur Linderung von körperlichen oder seelischen Beschwerden benötigt er die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde.

Wellnessmasseure oder -trainer:
Wer Massagen im Wellnessbereich anbietet, die aber als Therapie anerkannt sind, wie z.B. die Cranio-Sacral-Therapie, benötigt die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde.

Kosmetikerinnen:
Wer als Kosmetikerin z.B. Faltenunterspritzung macht , benötigt den HP-Schein.

Piercer & Tatowierer:
Bis jetzt war für diese Tätigkeiten die HP-Erlaubnis nicht nötig. Es gibt Bestrebungen auch für diese Tätigkeiten neue Bestimmungen zu erlassen, die möglicherweise auch die HP-Erlaubnis erfordern werden. Die Diskussion darüber kann gut im Internet verfolgt werden.

Medizinproduktevertreiber:
Wer Geräte verkauft, die für therapeutische Zwecke genutzt werden und diese am lebenden Menschen vorführen möchte benötigt die HP-Erlaubnis.

Was darf man als „Kleiner Heilpraktiker“?

Der sogenannte „Kleine HP“ ist beschränkt auf Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz. Wer also nur psychotherapeutisch tätig sein will und über die entsprechenden Fachkenntnisse verfügt kann die eingeschränkte Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde erhalten. Am Körper des Menschen darf nichts behandelt werden, und es darf auch nichts verordnet werden, also z.B. auch keine Bachblüten oder homöopathische Mittel.

Wie kann man das an der HPI in 10 Monaten schaffen, wenn doch bei den anderen Heilpraktikerschulen die Ausbildung über 2 bis 3 Jahre geht?

Wenn Sie eine berufsbegleitende Heilpraktikerausbildung über mehrere Jahre in Abendkursen oder Wochenenden machen, dann müssen Sie schon mal alle Schulferienzeiten abziehen (obwohl Sie dafür auch bezahlen).
Ausserdem werden Sie am Anfang einer langen Ausbildung noch sehr wenig zu Hause zusätzlich lernen, da die HP- Prüfung ja noch in so weiter Ferne liegt. Ungefähr ½ Jahr vor der Prüfung fangen Sie dann an zu lernen und stellen fest, dass das Meiste schon wieder in Vergessenheit geraten ist, und dann werden Sie hektisch und nervös.
In den meisten Heilpraktikerschulen sitzen Sie auch in einer großen Gruppe von Schülern und sind fleißig am Mitschreiben. Sie haben eine Fülle von Skripten und Büchern und wissen dann am Ende der Ausbildung nicht was nun wirklich der prüfungsrelevante Stoff ist den Sie beherrschen müssen.

Wir unterrichten nach einem völlig anderen Konzept.

Erstens: Sie sind bei uns in Gruppen von circa 10 Personen.

Zweitens: Wir unterrichten nicht in Abendkursen, denn nach einem normalen Arbeitstag sind nur die Wenigsten noch wirklich aufnahmefähig für medizinisches Grundlagenwissen. Sie haben bei uns 4 ganze Tage im Monat Unterricht und erhalten für die Zeiten zwischen den Unterrichtseinheiten Hausaufgaben.

Drittens: Vom ersten Tag an simulieren wir die Prüfungssituation. Wir erwarten, dass Sie sich aktiv am Unterricht beteiligen. Der Dozent wird Ihnen ständig Fragen stellen, und Sie müssen antworten, auch wenn Sie die richtige Antwort noch nicht wissen. Denn genau das kann Ihnen auch in der amtsärztlichen Prüfung passieren, und dann müssen Sie wissen wie Sie trotzdem zu Ihrem Ziel kommen können.

Seien wir mal ehrlich: Wer kann den Stoff von 15 Aktenordnern und 10 Büchern zum Zeitpunkt der Heilpraktiker-Prüfung auswendig können?
Wir reduzieren die Grundlagenausbildung auf 2 Aktenordner. Das ist das prüfungsrelevante Wissen das in den letzten Jahren in den Überprüfungen beim Gesundheitsamt gefordert wurde.

Die Heilpraktiker-Intensivschule legt sehr viel Wert auf individuelle Betreuung. Auch nach Ende der Intensiv-Ausbildung bis zur Prüfung bleiben wir mit Ihnen in Kontakt und geben Ihnen bis zur letzen Minute alles was wir an Unterstützung bieten können.

Wie hoch ist die Besteherquote bei der Heilpraktiker-Intensivschule?

Jede Heilpraktikerschule wirbt natürlich mit hohen Besteherquoten. Es bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig als entweder zu glauben dass es so ist, oder eben nicht.

Fakt ist, dass in Deutschland bei Heilpraktikerprüfungen die „Durchfallquote“ sehr hoch ist, und dabei sind die meisten davon sicher auch in Ausbildung an einer Heilpraktikerschule gewesen.

Die Statistik der HPI zeigt, dass wir in den letzten Jahren eine durchschnittliche Besteherquote von ca. 80-90 % hatten. Wer sich für einen Intensivkurs entscheidet weiß dass er mehr gefordert wird, und deshalb ist unser Klientel sehr zielstrebig beim Lernen.
Aus Datenschutzgründen dürfen wir natürlich hier nicht die Namen und Adressen unserer Schüler veröffentlichen. Aber Sie dürfen gerne die Statistik in unserer Schule in München einsehen.

Besuchen Sie auch auf unserer Homepage die Seite der Erfolgsgeschichten, und dort finden Sie die Berichte von einigen dieser erfolgreichen Heilpraktiker.

Woran liegt es, dass die HPI eine so hohe Besteherquote hat?

Ganz einfach: wir haben sehr gute Studenten. Wer sich für einen Intensivkurs entscheidet weiß, dass er auch intensiver lernen muss da er ja nicht jahrelang Zeit hat um sich auf die Prüfung vorzubereiten. Wir arbeiten in kleinen Gruppen und mit einem Konzept das Sie von Anfang an dazu auffordert am Ball zu bleiben und wir überprüfen auch Ihren Lernfortschritt. Dadurch steigt die Chance, die Prüfung beim ersten Mal zu bestehen, enorm.
Wir nutzen Ihre Anfangsmotivation bis zur bestandenen Prüfung.

Wir bleiben mit Ihnen in Kontakt bis zur bestandenen Prüfung. Da wir bundesweit tätig sind haben wir auch sehr viele Erfahrungen mit den verschiedensten Gesundheitsämtern.

Alle Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der HP-Ausbildung.

Was passiert wenn ich mal zu den angegebenen Kursterminen nicht teilnehmen kann, wegen Krankheit oder anderer unvorhergesehener Umstände?

Wenn gleichzeitig ein Wochenendkurs und ein Wochentagskurs angeboten werden, können Sie in solchen Fällen dann auch problemlos den versäumten Unterricht im parallel laufenden Kurs nachholen. Sie können aber auch den Unterricht dann noch besuchen wenn die Folgegeneration an dem Punkt angelangt ist wo Ihnen noch der Unterricht fehlt.

Ausserdem können Sie versäumte Einheiten auch an anderen Orten nachholen. Wir sind sehr flexibel und tun alles, damit Sie vor der Prüfung den gesamten Unterrichtsstoff auch erhalten haben.

Kann ich nach bestandener Prüfung eine Praxis eröffnen?

Wer die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde hat darf eine Praxis eröffnen. Bitte erlauben Sie mir hier aber ein ehrliches Wort:

Keine Schule der Welt kann Sie in 10 Monaten und auch nicht in 2 oder 3 Jahren zu einem völlig praxisfähigen Heilpraktiker ausbilden. Alleine das Erlernen der TCM mit Akupunktur dauert 5-6 Jahre. Fragen Sie bitte einmal einen erfahrenen Heilpraktiker wie lange es gedauert hat bis er sattelfest war. Die eigentliche Ausbildung beginnt erst nach der Prüfung.

Wir legen besonderen Wert darauf, dass Sie sich bis zur Prüfung nur mit dem schulmedizinischen Grundlagenwissen auseinandersetzen. Sie werden danach geprüft, und nicht über verschiedene naturheilkundliche Therapien. Wer sich in der Vorbereitung zur Heilpraktikerprüfung zusätzlich noch mit alternativen Heilmethoden auseinandersetzt vernachlässigt den wichtigen Stoff für die Prüfung und gerät vielleicht sogar noch in Gewissenskonflikte in der mündlichen Prüfung wenn der Amtsarzt nach nötigen Therapien von Erkrankungen fragt.

Daher unsere Empfehlung: Konzentrieren Sie sich etwa 1 Jahr lang auf die wichtige Hürde der Heilpraktikerprüfung. Wenn Sie das geschafft haben, dann gehen Sie gelassen an die Ausbildung in den Bereichen, in denen Sie gerne arbeiten möchten. Die Heilpraktiker-Intensivschule bietet auch einige sehr interessante Fachfortbildungen an. Aber man kann nicht in allem supergut sein, daher empfehlen wir Ihnen dann auch gerne andere Institute wo wir wissen dass sie qualitativ hochwertige Ausbildungen zu den gewünschten Therapien erhalten können.

Warum gibt es an der HPI keinen „kostenlosen“ Probeunterricht?

Wir haben mit unseren Schülern ein ehrgeiziges Ziel: Wir wollen in einem Jahr die Heilpraktikerprüfung erfolgreich abgeschlossen haben. Deshalb sind unsere Kurse auf 10-16 Personen beschränkt und der Unterricht erfolgt interaktiv. Um unser Ziel zu erreichen müssen wir sehr konzentriert arbeiten, und dazu brauchen wir auch eine starke Gruppendynamik. Wenn nun jedes Mal zu den Schülern auch noch 10 Interessenten anwesend sind, die den Kurs nicht von Anfang an kennen, dann schaffen wir dieses Ziel nicht.

Vielleicht haben Sie ja schon kostenlosen Probeunterricht an anderen Schulen besucht. Wissen Sie wirklich nach so einem „Schnupperkurs“ was am Ende auf Sie zukommt? Aber Sie müssen einen Vertrag unterschreiben, und wenn Sie nach einiger Zeit feststellen, dass es doch nicht so passt wie Sie es sich gewünscht haben, dann sind Sie in einem Vertrag geknebelt. Das finden wir nicht fair.

Daher ist die Heilpraktiker-Intensivschule unseres Wissens eine von ganz wenigen Heilpraktikerschulen in Deutschland, die ihre Schüler nicht vertraglich bindet. Wir erlauben uns diesen Luxus, weil wir aus Erfahrung wissen, dass 99% all derer, die die erste Unterrichtseinheit gebucht haben auch gerne die folgenden Kurse buchen. Und wenn es tatsächlich so ist, dass Sie den Kurs nicht bis zum Ende besuchen können, dann sollen Sie auch die Möglichkeit haben jederzeit auszusteigen.

Wer bezahlt hat kommt zum Unterricht, wer nicht bezahlt kommt nicht, so einfach sehen wir das.

Kann ich die Schulungsräume und Dozenten vor dem Kurs persönlich kennenlernen?

Selbstverständlich! Rufen Sie im zentralen Büro unserer Schule in München an, dann machen wir einen persönlichen Gesprächstermin mit einem Dozenten aus.

Die Telefonnummer lautet:
089-43 57 59 17

Ist der Beruf des Heilpraktikers in Gefahr?

Kürzlich gab es in den Medien viel Kritik an dem Beruf des Heilpraktikers. Sowohl einzelne Therapiemethoden als auch die Ausbildung zum Heilpraktiker wurden öffentlich an den Pranger gestellt. Dazu möchte ich ein paar Fakten nennen:

Es gibt in Deutschland fast 50 000 angemeldete Heilpraktikerpraxen. Offensichtlich schätzen viele Mitbürger in unserem Land die Behandlung durch den Heilpraktiker. Leider gibt es einzelne „schwarze Schafe“, die in der Tat mit Methoden arbeiten die gefährlich werden könnten. Fakt ist aber auch, daß es in Deutschland jährlich mehr Tote durch ärztliche Behandlungsfehler gibt als Verkehrstote.  Darüber wird so gut wie gar nicht berichtet.

Zu Beginn diesen Jahres wurde das Heilpraktikergesetz im deutschen Bundestag diskutiert, und es wurde beschlossen, daß es so bleibt wie es ist mit kleinen Veränderungen. Daher ist davon auszugehen, daß zumindest in naher Zukunft keine wirkliche Veränderung zu erwarten ist.

ABER:

Nach diesem Beschluß kam die Welle der Attacken erst richtig ins Rollen. Immer mehr Ärzte fordern gemeinsam die Abschaffung des Heilpraktikerberufes, bzw. des Verbotes der invasiven Therapien durch Heilpraktiker.  Eine neu zu bildende Bundesregierung wird sich also mit Sicherheit wieder mit diesem Thema beschäftigen müssen.

Das Thema Gesundheit, Pflege usw. ist ja sogar jetzt im Wahlkampf noch mal aufgekommen, und alle Parteien sind sich einig, daß da noch vieles verändert werden muß.

UNSER RAT:

Wer bisher nur eine „nichtinvasive“ Praxis angemeldet hat sollte sich überlegen, ob er nicht doch noch eine „invasive“ Praxis anmeldet. Je mehr Kolleginnen und Kollegen eine solche Praxis führen, um so schwieriger wird es für Behörden das abzuschaffen.

Ausserdem haben wir nach gegenwärtig geltendem Recht einen „Bestandsschutz“. Auch wenn es künftigen Heilpraktikergenerationen nicht mehr erlaubt sein sollte invasiv zu arbeiten, oder ohne akademische Ausbildung Heilpraktiker zu werden, so können wir auf den Bestandsschutz bestehen und weiterhin unsere Tätigkeit ausführen.

Allen, die sich mit dem Gedanken tragen, „irgendwann“ mal eine HP-Ausbildung zu machen, rate ich, sich nicht zu lange Zeit zu lassen mit dieser Entscheidung. Was man hat, das hat man, und es kann nicht so einfach weggenommen werden.

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